15.01.2015
Tag der offenen Hochschulen.
Es war für jeden eine Pflichtverantstaltung, keine Schule, aber dafür einmal einen Tag an einer Uni erleben. Naja zumindest ist dies das Konzept dieses Tages.
Ich hatte mich eigentlich schon ziemlich drauf gefreut gehabt. Einen Tag Dresden, einen Tag mal in den Studentenalltag hinein schauen, sollte einem die schwere Entscheidung über den späteren Lebensweg doch erleichtern. Die Entscheidung, die einem solche Bauchschmerzen bereitet.
Aber an sich, war es ein Desaster.
Vermutlich war es einfach Pech, hatte mir die falsche Schule rausgesucht. An sich wieder Glück im Unglück. Denn so wird man nicht erst erschlagen, nachdem man sich bereits beworben hatte, denn die Schule stand ja wirklich auf meiner Liste.
Ich möchte jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen. Es hatte schlecht angefangen und ging noch schlimmer weiter. Aber der Höhepunkt kam dann auch zum Schluss. So schlecht gemacht, wurde ich tatsächlich in meinem ganzen Leben noch nicht. Und ich musste mir schon viel anhören. Mir ist ja bewusst, dass ich noch lange nicht so gut bin, wie ich es sein könnte. Aber ich bin doch auch erst 17. Und Kritik nehme ich immer gerne an. Ich möchte doch wissen, was ich noch besser machen muss.
Doch wenn man all das was sie über meine Arbeiten gesagt hat zusammenfasst, so heißt es:
"Also um ehrlich zu sein, hast du in der Branche nichts zusuchen, du einfältiges Ding"
-Autsch-
Schlauer als vorher bin ich nicht.
Nur unglaublich verunsichert.
"Willst du das wirklich? Denn das Zeug dazu hast du wohl nicht"
Frag mich das nicht. Ich zweifle an mir jeden Tag aufs Neue.
Ich war früh gegangen. Halb 12. Ich hatte zumindest noch einen Tag in Dresden.
Manchmal ist es schon ziemlich krass wie schnell man aus der Bahn geworfen werden kann. Ich war mir bereits so sicher, dass es das ist was ich machen will. Aber ich bin so schnell aus der Bahn werfbar. Viel zu schnell. Es hat mich ins Schwanken gebracht, Jetzt bloß nicht aus der Spur fallen...
So ist nun mal das Leben. Es gibt immer Gegner, Menschen, die einen nicht respektieren wollen, einen nicht akzeptieren wollen, Menschen, die versuchen sich über dich zu stellen und dich schlecht machen. Egel in welchen Gebiet. Sei es wegen deiner Haare oder deiner Figur, sei es wegen deinem Glauben oder deiner Meinung, sei es weil ihnen nicht passt was du magst und machst oder gar wegen deiner Persönlichkeit. Aber wegen einer negativen Erfahrung, darf man doch nicht alles über Bord werfen. Das ist doch nicht das Ende.
Geh deinen Weg, wenn du ihn für richtig hältst.
Kämpfe wenn es sein muss.
Lass dich niemals kleiner machen als du bist. Denn du bist auch etwas wert.
Glaube an dein Können und habe Vertrauen in dich.
Was andere über dich denken, ist doch egal.
Es ist dein Leben, mit deinem Weg und deinen Entscheidungen.
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Samstag, 17. Januar 2015
Donnerstag, 3. April 2014
Still running in circles
trott... trott... trott...
Tag ein. Tag aus.
Ich gehe draußen umher. Gehe zügig. Brauche die Bewegung. Kann nicht still sitzen. Muss etwas tun. Etwas machen. Irgendetwas schaffen. Darf nicht allein Zuhause sein.
Aber es geht nicht. Es klappt nicht. Jedenfalls nicht mehr.
Hab noch 5€ in der Tasche. Warum sich nicht eine Kugel Eis kaufen?
Weil ich mir für 2€ 2 Liter kaufen könnte. Könnte, es aber nicht tue. Ein Glück. Wäre verschwendet. Und mein Tod.
Gehe schneller. Die selbe Runde. Sollte nach Hause, etwas tun, etwas machen, etwas erreichen.
Aber etwas hält mich fern. Hält mich zurück. Stoppt mich, lenkt mich ab, bevor ich etwas von den Dingen tun kann, die ich auch tun sollte. Um mich wieder besser zu fühlen. Um nicht wieder Zeit verschwendet zu haben.
Warum kann ich mich dann nicht einfach auch dazu motivieren? Es einfach machen. Einmal nicht nachdenken, nicht grübeln, nicht kalkulieren, sondern es einfach tun.
Einmal keine Konsequenzen abwägen, einmal keine Angst vorm Scheitern haben, sich einmal nicht gedrängt, nicht verpflichtet fühlen, es einmal nicht aufstauen lassen, bis es mich überrollt und zermalmt.
Jeden Tag der selbe Mist. Nein, ich schaffe es nicht.
Jeden Tag geht es wieder los. Hält mich fest.
Jeden Tag, einfach jeden Tag.
Und es macht mich verrückt. Kann nicht still sitzen, nicht runter kommen, nicht einmal entspannen und sagen: es ist okay. Fühle mich gehetzt und gedrängt und verpflichtet. Was mache ich nur?
Muss etwas tun. Etwas machen. Irgendetwas schaffen.
Aber es geht nicht. Es klappt nicht. Jedenfalls nicht mehr. Nicht jetzt.
Tag ein. Tag aus.
Ich gehe draußen umher. Gehe zügig. Brauche die Bewegung. Kann nicht still sitzen. Muss etwas tun. Etwas machen. Irgendetwas schaffen. Darf nicht allein Zuhause sein.
Aber es geht nicht. Es klappt nicht. Jedenfalls nicht mehr.
Hab noch 5€ in der Tasche. Warum sich nicht eine Kugel Eis kaufen?
Weil ich mir für 2€ 2 Liter kaufen könnte. Könnte, es aber nicht tue. Ein Glück. Wäre verschwendet. Und mein Tod.
Gehe schneller. Die selbe Runde. Sollte nach Hause, etwas tun, etwas machen, etwas erreichen.
Aber etwas hält mich fern. Hält mich zurück. Stoppt mich, lenkt mich ab, bevor ich etwas von den Dingen tun kann, die ich auch tun sollte. Um mich wieder besser zu fühlen. Um nicht wieder Zeit verschwendet zu haben.
Warum kann ich mich dann nicht einfach auch dazu motivieren? Es einfach machen. Einmal nicht nachdenken, nicht grübeln, nicht kalkulieren, sondern es einfach tun.
Einmal keine Konsequenzen abwägen, einmal keine Angst vorm Scheitern haben, sich einmal nicht gedrängt, nicht verpflichtet fühlen, es einmal nicht aufstauen lassen, bis es mich überrollt und zermalmt.
Jeden Tag der selbe Mist. Nein, ich schaffe es nicht.
Jeden Tag geht es wieder los. Hält mich fest.
Jeden Tag, einfach jeden Tag.
Und es macht mich verrückt. Kann nicht still sitzen, nicht runter kommen, nicht einmal entspannen und sagen: es ist okay. Fühle mich gehetzt und gedrängt und verpflichtet. Was mache ich nur?
Muss etwas tun. Etwas machen. Irgendetwas schaffen.
Aber es geht nicht. Es klappt nicht. Jedenfalls nicht mehr. Nicht jetzt.
Montag, 24. März 2014
Missunderstandings
Ich bin aufgegangen wie ein Hefekloß, ein ekliger, aufgedunsener und fetter Hefekloß - fühl mich schrecklich.
Müde, kaputt und jetzt auch noch... fett.
Wie der größte Versager.
Ich versuch mir zu sagen, es ist nicht schlimm, gleichzeitig lege ich mir einen WorkOut-Plan zurecht.
Ich sage mir, dass man es gar nicht sieht, gleichzeitig suche ich meine weitesten Klamotten, um mich unter ihnen zu verstecken.
Ich sage zu mir, dass das so nur gesünder und besser für mich sei, gleichzeitig überlege ich, wie ich es so schnell wie möglich wieder runter bekomme. War ja doch besser, mit weniger.
Hab geweint, mich gehasst, war dann wieder völlig neu motiviert.
Hin und her.
Wollte essen, hab's gelassen.
Hin und her.
Ein Bissen. Zwei Bissen. STOP.
Gut und Schlecht.
Richtig und falsch.
Krank oder doch gesund?
Bin ich denn krank? JA! - NEIN! Manchmal mehr manchmal weniger.
Ich weiß grad gar nichts mehr.
Das Ergebnis des Gespräches meiner Mutter und Frau H ist leider auch nichts ganz das, was ich mir erhofft hatte. -Oder was hatte ich mir erhofft?-
Wird sich nun etwas ändern? Etwas wirklich ändern? Und wurde ich erneut mit leeren Versprechungen berieselt? Die Worte kamen mir alle bereits so vertraut vor und ich lernte sie zu hassen. Wie kann man jemanden glauben, der einen bereits so oft belogen hatte? Ich kam wieder nicht zu Wort. Ich hatte doch so viel zu sagen. Lass bitte zu Wort kommen. Ich hab dir noch was zu sagen.
Sie möchte keine Hilfe von außen.
Die anderen sollen auch erstmal nichts davon erfahren.
Ein erneutes Eingeständnis.
Ein es tut mir leid.
Ich sollte froh sein. Sollte. Froh sein.
Mir bleibt wohl nichts, als zu warten.
Aber raus da, raus da komm ich nicht allein. Wohl auch nicht mit ihr. Ganz sicher nur ohne die andere.
Müde, kaputt und jetzt auch noch... fett.
Wie der größte Versager.
Ich versuch mir zu sagen, es ist nicht schlimm, gleichzeitig lege ich mir einen WorkOut-Plan zurecht.
Ich sage mir, dass man es gar nicht sieht, gleichzeitig suche ich meine weitesten Klamotten, um mich unter ihnen zu verstecken.
Ich sage zu mir, dass das so nur gesünder und besser für mich sei, gleichzeitig überlege ich, wie ich es so schnell wie möglich wieder runter bekomme. War ja doch besser, mit weniger.
Hab geweint, mich gehasst, war dann wieder völlig neu motiviert.
Hin und her.
Wollte essen, hab's gelassen.
Hin und her.
Ein Bissen. Zwei Bissen. STOP.
Gut und Schlecht.
Richtig und falsch.
Krank oder doch gesund?
Bin ich denn krank? JA! - NEIN! Manchmal mehr manchmal weniger.
Ich weiß grad gar nichts mehr.
Das Ergebnis des Gespräches meiner Mutter und Frau H ist leider auch nichts ganz das, was ich mir erhofft hatte. -Oder was hatte ich mir erhofft?-
Wird sich nun etwas ändern? Etwas wirklich ändern? Und wurde ich erneut mit leeren Versprechungen berieselt? Die Worte kamen mir alle bereits so vertraut vor und ich lernte sie zu hassen. Wie kann man jemanden glauben, der einen bereits so oft belogen hatte? Ich kam wieder nicht zu Wort. Ich hatte doch so viel zu sagen. Lass bitte zu Wort kommen. Ich hab dir noch was zu sagen.
Sie möchte keine Hilfe von außen.
Die anderen sollen auch erstmal nichts davon erfahren.
Ein erneutes Eingeständnis.
Ein es tut mir leid.
Ich sollte froh sein. Sollte. Froh sein.
Mir bleibt wohl nichts, als zu warten.
Aber raus da, raus da komm ich nicht allein. Wohl auch nicht mit ihr. Ganz sicher nur ohne die andere.
Donnerstag, 20. März 2014
#25
Ich steige früh auf die Waage.
48.5.
Geh runter.
Wieder hoch.
48.5.
Geh wieder runter.
Erneut hoch.
48.5.
Wie hast du das angestellt?
Wie?
Heute war das nun schon dritte Treffen mit Frau H. Sie bemüht sich so sehr. Noch nie hat sich jemand um mich so sehr bemüht.
Heute war so wundervolles Wetter, deshalb machte sie den Vorschlag, dass wir anstatt in der Schule zu sitzen zum McDonalds fahren und dort reden könnten. McDonalds?
"Ich habe leider kein Geld mit" "Und ich lade dich auch ein und du brauchst gar nicht erst so bescheiden zu sein"
Am Ende war es ein Mozzarella Salat, vier von diesen Käsesticks mit Tomaten Dip, die sie mir dazu noch aufdrückte und eine Apfelschorle. Aß ich... innerhalb von 2 Stunden.
2 Stunden in denen sie mir Vorschläge machte. "Wärst du abgeneigt von zuhause auszuziehen? Ich denke es würde dir gut tun, wenn du unter Gleichaltrigen wärst, in einer WG. Im Grunde lebst du ja schon bereits auf eigenen Füßen" - über meine schulischen Leistungen und dem Arbeiten sprachen "Es ist nicht deine Aufgabe, dich zu versorgen. Ich weiß gar nicht wie du das alles schaffst mit so wenig~" und wir meine gesamte familiäre Situation noch einmal aufwühlten. Ich erzählte ihr von meinem Schwestern. Der einen, die bereits ausgezogen ist, mit Kind und Freund ne Stunde von hier wohnt und nicht zurecht kommt. Der anderen, die im Behindertenheim ist. Der einen, die die Schule abbrach und nun mit ihrem Frühchen noch hier hockt und ihrer Zwillingsschwester, die sich die Ausbildung verbockte. Und der kleinen, die alles hat. Sie meinte, ich sei das typische Sandwich-Kind. Ich erzählte ihr von meinem Vater, meiner Mutter, deren Trennung. Und dem Neuem. "Wenn man das so hört, dann fragt man sich wirklich wie du dort landen konntest. Du scheinst wirklich die einzige zu sein, die sich bemüht und einen völlig anderen Weg geht." -"Ich möchte später mal nicht mehr so leben müssen"
Und dann?
Dann traf es mich wie einen Schlag und ich war völlig überrümpelt.
Sie hat sie viel gestochert, weil ich so dünn sei. Ich habe gesagt, dass wir nicht zusammen essen und ich mich auch nicht einfach etwas nehmen darf, dass ich kein Frühstück in der Schule habe, dass ich nicht in die Küche geh' wenn jemand da ist, aus Angst vor dummen Kommentaren wie "Die Nudeln sind abgezählt" oder "Iss nicht so viel, sonst wirst du noch fetter" Das war's.
Sie sah mir besorgt in die Augen und sagte: "Wenn ich das so höre und deine dünnen Arme sehe, so scheint es mir als hättest du Bulimie"
In dem Moment rannten mir zu viele Gedanken durch den Kopf, anstatt dass ich sagen könnte, was genau ich gedacht habe. Sieht man mir das an? Kann man jemanden so etwas ansehen? War es geraten? Weil ich so langsam gegessen habe? Ich verstand das nicht.
Wie?
Mir war es so unglaublich unangenehm, habe mich geschämt. Mir war es so unglaublich peinlich, wenn dass das richtige Wort dafür ist. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte.
Ich fühl mich schlecht.
Ich war nicht ganz ehrlich zu ihr. Das tut mir so schrecklich leid. Es macht mich ziemlich fertig. Ich lüge eigentlich nicht. Eine Lüge frisst mich auf. Lieber sag ich... nichts. Sie fragte mich, ob ich mich öfters übergeben würde. Meine Gedanken rannten, konnte sie nicht ordnen, eine zu lange Pause entstand. Ich sagte nur, dass das schon mal passiert sei. Die Wahrheit ist, dass ich am Tag eine Mahlzeit habe, die in 70% der Fällen in einer FA übergeht und unweigerlich über der Schüssel endet. Wenn ich esse, dann kommt es mir mittlerweile schon von allein wieder hoch.
Noch so vieles war gesagt, dass ich mir alles noch durch den Kopf gehen lassen muss. Das Gespräch hat mich ziemlich aufgewühlt.
Am Ende gab sie mir noch einen Brief für meine Mutter. Eine Einladung zu einem Gespräch am Montag. "Wir müssen handeln. Bitte versteh' dir bleibt sonst nicht mehr viel Zeit"
Sie möchte meine Mutter sagen, wie sehr mich die Situation belastet, meine meine Mutter mir nicht zuhört und dass es nicht sein kann, dass sie ihren Pflichten als Sorgeberechtigte nicht nachgeht...
Ich habe ihr den Brief noch nicht gegeben. Er liegt hier direkt neben mir im weiß gebleichten Kuvert.
Ich weiß nicht genau wie meine Mutter darauf reagieren wird.
Ich werde ihn ihr geben.
Gleich morgen.
Was hab ich da los getreten?
Ich habe ein Tabu gebrochen.
Sonntag, 9. Februar 2014
What if enough isn't enough?
Jedes Jahr aufs neue gehöre ich zu den paar wenigen, die zum Tag der offenen Tür assistieren. Natürlich war ich wieder bei unserer Airbrush AG vertreten, immerhin gab mir dies auch einmal die Gelegenheit ein paar meiner Arbeiten auszustellen und ich war wirklich überwältigt wie viel positives Feedback ich bekommen habe. Ein Mann hatte sogar angefragt gehabt, ob er nicht eines kaufen könne. Ich gab ihm die Adresse zu meiner Facebook Seite, male sehen, ob er sich meldet.
Es wird viel geplaudert, viel Smalltalk, kurze Berichterstattung, man muss noch zu so vielen. Natürlich trifft man auch viele alte Bekannte wieder, Freunde, die bereits abgegangen sind oder auf eine andere Schule gewechselt haben oder aber ehemaliger Lehrer wie auf Frau L, meine Geschichts- und Englischlehrerin vom letzten Schuljahr.
"Deine Bilder sind wirklich wahnsinnig schön, ich hoffe wirklich sehr, dass du das später weiter machen kannst"
Dabei hatte ich eigentlich wieder zugenommen. Freitag waren es unglaubliche 52, glatt. Dann wurde ich gefuttert, mit Kuchen und Schokolade und Brot mit Käse. Samstag 52.6, wieder gefüttert mit Kuchen und Muffins und mehr Schokolade, heute auf 52.4 zurück. Bisher gegessen: eine Karotte [18 kcal] Und ich fühl mich so fett.Damals als alles anfing, ich weiß noch, ich hatte mir mein Idealgewicht ausgerechnet. 54.4. Damals sagte ich, da will ich hin, dann bin ich nicht mehr fett. Dann hast du was geschafft. Jetzt sage ich. 50. Da will ich hin, dann bin ich nicht mehr fett. Erst dann hast du was geschafft. Aber ich weiß, dass die 2.4 Kilo nicht viel ausmachen werden. Denn es geht hier nicht ums Gewicht. Es geht hier nicht um dünn oder dick, schlank oder fett. Und es ging hier nie um schön oder hässlich. Niemals vordergründig.
Es wird viel geplaudert, viel Smalltalk, kurze Berichterstattung, man muss noch zu so vielen. Natürlich trifft man auch viele alte Bekannte wieder, Freunde, die bereits abgegangen sind oder auf eine andere Schule gewechselt haben oder aber ehemaliger Lehrer wie auf Frau L, meine Geschichts- und Englischlehrerin vom letzten Schuljahr.
"Deine Bilder sind wirklich wahnsinnig schön, ich hoffe wirklich sehr, dass du das später weiter machen kannst"
"Ja, es wäre wirklich toll"
"Und Englisch macht dir auch noch so viel Spaß?"
"Auf jeden Fall, stehe dieses Halbjahr sogar auf 1.0"
"Schön! .. Sag mal, hast du abgenommen?"
"Ja...ein wenig..."
"Aber Aurora! Nichts mehr ja? Es wäre schade um dich."Dabei hatte ich eigentlich wieder zugenommen. Freitag waren es unglaubliche 52, glatt. Dann wurde ich gefuttert, mit Kuchen und Schokolade und Brot mit Käse. Samstag 52.6, wieder gefüttert mit Kuchen und Muffins und mehr Schokolade, heute auf 52.4 zurück. Bisher gegessen: eine Karotte [18 kcal] Und ich fühl mich so fett.Damals als alles anfing, ich weiß noch, ich hatte mir mein Idealgewicht ausgerechnet. 54.4. Damals sagte ich, da will ich hin, dann bin ich nicht mehr fett. Dann hast du was geschafft. Jetzt sage ich. 50. Da will ich hin, dann bin ich nicht mehr fett. Erst dann hast du was geschafft. Aber ich weiß, dass die 2.4 Kilo nicht viel ausmachen werden. Denn es geht hier nicht ums Gewicht. Es geht hier nicht um dünn oder dick, schlank oder fett. Und es ging hier nie um schön oder hässlich. Niemals vordergründig.
Frau L. war die Erste, die mich bisher darauf angesprochen hatte. Ich selbst bemerke keinen Unterschied. Ich sehe immer noch so aus wie damals.
So viele Zahlen, sie kreisen in meinem Kopf, vernebeln meine Sicht, ich rechne, ich plane, denke immer nur an Zahlen. Sie bestimmen meinen Tag, lenken mein Denken und führen mein Handeln. Ich verschwinde dahinter. Was davon bin denn noch ich? Jede Minute das Grübeln über Essen und Nicht-Essen und der wachsenden Angst. Was wenn es einfach nie genug ist?
Freitag, 31. Januar 2014
» XI - Warum sich auch sorgen?
Sie ist wieder daheim. Alles okay, sagen sie.
Vielleicht hätte ich gar nicht erst nach dem Grund ihres Krankenhausaufenthaltes fragen sollen.
Vielleicht hätten wir einfach weiter machen sollen wie bisher.
Fremde, die zufällig unter ein und demselben Dach wohnen.
Warum so genervt? Warum so entgeistert?
Ich bin doch nur ihre Tochter.
Ich hätte ihr so gerne ins Gesicht geschrien, was für Sorgen ich mir gemacht hatte, dass ich mir die Augen ausgeheult und unglaubliche Angst hatte. Angst. Um sie.
Mir war es nicht egal.
Und vielleicht war das der Fehler.
Aber natürlich habe ich nichts gesagt. Ich konnte nicht.
Ich hab die letzten zwei Tage zu Hause verbracht. War das erste mal in meinem Leben krank geschrieben. Ich sollte mich ausruhen, hatte die Ärztin gesagt. Ich war tatsächlich beim Arzt. vor Montag, meinem eigentlichen Termin.
So richtig krank war ich überhaupt nicht. Aber ich war emotional so aufgewühlt gewesen, ich hätte es in der Schule wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Aber davon sage ich natürlich nichts.
Ausruhen. Damit war leider nicht viel. Meine Schwestern hatten zu viel Stress gemacht.
Warum können sie mich nicht einfach raushalten. Ich bin ihnen egal und von dem ganzen Zeug will ich überhaupt nichts wissen. Warum müssen diese Streitereien auf mich abgewälzt werden. Ich habe ihnen gesagt, dass es mich fertig macht. Ich habe es ihnen GESAGT.
Habe nichts mit ihnen gemeinsam und nichts mit ihnen zu tun.
BITTE
Lasst mich gehen.
Und das einzigste was mich aufmuntert und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist mein fallendes Gewicht.
Neustes Tief von Gestern: 53.2. Ich konnte es gar nicht glauben, stieg wieder und wieder auf die Waage. Wie konnte ich über Nacht ganze 800g verlieren? Warum klappt das auf einmal so gut.
Heute waren es dann wieder 53.8, aber egal, hab mich auch nachmittags gewogen.
Und morgen bin ich wieder viel unterwegs.
Aber ganz möchte ich dem Schein noch nicht trauen.
Vielleicht hätte ich gar nicht erst nach dem Grund ihres Krankenhausaufenthaltes fragen sollen.
Vielleicht hätten wir einfach weiter machen sollen wie bisher.
Fremde, die zufällig unter ein und demselben Dach wohnen.
Warum so genervt? Warum so entgeistert?
Ich bin doch nur ihre Tochter.
Ich hätte ihr so gerne ins Gesicht geschrien, was für Sorgen ich mir gemacht hatte, dass ich mir die Augen ausgeheult und unglaubliche Angst hatte. Angst. Um sie.
Mir war es nicht egal.
Und vielleicht war das der Fehler.
Aber natürlich habe ich nichts gesagt. Ich konnte nicht.
Ich hab die letzten zwei Tage zu Hause verbracht. War das erste mal in meinem Leben krank geschrieben. Ich sollte mich ausruhen, hatte die Ärztin gesagt. Ich war tatsächlich beim Arzt. vor Montag, meinem eigentlichen Termin.
So richtig krank war ich überhaupt nicht. Aber ich war emotional so aufgewühlt gewesen, ich hätte es in der Schule wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Aber davon sage ich natürlich nichts.
Ausruhen. Damit war leider nicht viel. Meine Schwestern hatten zu viel Stress gemacht.
Warum können sie mich nicht einfach raushalten. Ich bin ihnen egal und von dem ganzen Zeug will ich überhaupt nichts wissen. Warum müssen diese Streitereien auf mich abgewälzt werden. Ich habe ihnen gesagt, dass es mich fertig macht. Ich habe es ihnen GESAGT.
Habe nichts mit ihnen gemeinsam und nichts mit ihnen zu tun.
BITTE
Lasst mich gehen.
Und das einzigste was mich aufmuntert und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist mein fallendes Gewicht.
Neustes Tief von Gestern: 53.2. Ich konnte es gar nicht glauben, stieg wieder und wieder auf die Waage. Wie konnte ich über Nacht ganze 800g verlieren? Warum klappt das auf einmal so gut.
Heute waren es dann wieder 53.8, aber egal, hab mich auch nachmittags gewogen.
Und morgen bin ich wieder viel unterwegs.
Aber ganz möchte ich dem Schein noch nicht trauen.
Mittwoch, 29. Januar 2014
» X
Er kommt rein.
Überfordert.
Intensivstation.
Geh hoch. Sperr zu. Weine.
Beruhig mich. Musik ganz laut. Male.
Alles beim alten.
"Kannst du mir bitte einmal helfen?"Sie ist zusammen gebrochen. Einfach so. Keine Infos. Niemand weiß warum.
"Bei was?"
"Ich weiß nicht wo deiner Mutter ihre Sachen sind"
"Wieso?"
"Sie liegt im Krankenhaus"
Überfordert.
Intensivstation.
"Okay versucht am besten etwas zu schlafen. Morgen wisst ihr mehr."Natürlich.
Geh hoch. Sperr zu. Weine.
Beruhig mich. Musik ganz laut. Male.
Alles beim alten.
Sonntag, 26. Januar 2014
»VIII - Etwas Ehrlichkeit
Du hattest gesagt, du würdest mit mir reden.
Du hattest gesagt, du würdest mir zuhören.
Du hattest gesagt, du würdest mir helfen.
Du sagst, ich wär dir nicht egal.
Du sagtest, es würde sich ändern.
Du sagtest, es täte dir leid.
Du sagtest, du hättest mich lieb.
Und fast hätte ich dir geglaubt.
Ich weiß nicht warum ich mir noch immer Hoffnungen mache,
obwohl ich doch weiß, dass ich enttäuscht werden würde.
Ich weiß nicht warum ich noch immer deinen Worten Glauben schenken mag,
obwohl ich weiß das jedes einzelne eine Lüge birgt.
Und ich weiß wirklich nicht, warum es mir immer noch so weh tut.
Du weißt es nicht und nichts wird sich ändern. Denn sagen kann ich es dir nicht. Sagen kann ich nichts. Es frisst mich auf und du weißt es nicht und du siehst es nicht und es interessiert dich nicht.
Denn alles, was du je zu mir sagtest, war eine Lüge.
Und alles, was ich je von dir wollte, war etwas Ehrlichkeit.
Du hattest gesagt, du würdest mir zuhören.
Du hattest gesagt, du würdest mir helfen.
Du sagst, ich wär dir nicht egal.
Du sagtest, es würde sich ändern.
Du sagtest, es täte dir leid.
Du sagtest, du hättest mich lieb.
Und fast hätte ich dir geglaubt.
Ich weiß nicht warum ich mir noch immer Hoffnungen mache,
obwohl ich doch weiß, dass ich enttäuscht werden würde.
Ich weiß nicht warum ich noch immer deinen Worten Glauben schenken mag,
obwohl ich weiß das jedes einzelne eine Lüge birgt.
Und ich weiß wirklich nicht, warum es mir immer noch so weh tut.
Du weißt es nicht und nichts wird sich ändern. Denn sagen kann ich es dir nicht. Sagen kann ich nichts. Es frisst mich auf und du weißt es nicht und du siehst es nicht und es interessiert dich nicht.
Denn alles, was du je zu mir sagtest, war eine Lüge.
Und alles, was ich je von dir wollte, war etwas Ehrlichkeit.
Samstag, 25. Januar 2014
»VII - 3 Tage
3 Tage habe ich es geschafft. Und länger nicht?
3 Tage war ich stark. Und dann so schwach?
3 verdammte Tage nur habe ich durchgehalten. Und dann war alles wie immer?
Es fing eigentlich bereits Donnerstag Nachmittag an
Ich hatte meine Mutter darum gebeten gehabt, das nächste Mal, wenn sie einkaufen geht vielleicht auch mal etwas für mich mitzubringen. Obst. Gemüse. Etwas, dass ich essen kann. Ohne Bedenken.
Ich erzähle ihr seit Monaten. Ich bin Vegetarier. Wer keine toten Tiere sehen kann, der isst auch kein Fleisch. Habe ihr gesagt, dass ich mich seit Wochen von Brot mit Magerine ernähre.
Der Kühlschrank = voll mit. Wurst.
Danke Mum. Danke, dass du es mir so leicht machst. Zu. H U N G E R N
Warum hungere ich auch? Ich hätte essen können, essen dürfen. Am Freitag. A. hatte sich bei TS. solche Mühe gemacht, hatte es mir mehrmals angeboten. Ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Seit Donnerstag Nachmittag nicht.
Doch ich hatte abgelehnt. Fühlte mich so gut. Ich habe V E R Z I C H T E T.
N E I N, gesagt. Einmal Nein gesagt.
Ich war so müde, kam um Acht nach Hause, stand kurz vor einem Tränenausbruch. Warum, mir ging es. Gut? sah den Berg an Zeitungen, der noch sortiert werden wollte. War so. Allein.
Laune < tiefer als tief
Bis um 12 habe ich die Zeitungen sortiert, und geweint. Warum habe ich geweint?
Heute früh konnte ich dann nicht mehr.
Mir tat alles weh, kaum aufgestanden, erstmal geweint. wollte schlafen oder sterben, beides gibt sich nicht viel.
Warum?
Draußen war es so kalt, so verdammt kalt. 4 Stunden war ich da draußen gewesen. Eingefroren, zittrig, hungrig und schwach.
Also habe ich gegessen. Endlich gegessen. Viel zu viel gegessen.
Und dann. Im Gefrierschrank hier oben fand ich ganz hintern versteckt.. Vanilleeis. Hier wird nämlich versteckt, vieles versteckt, Essen versteckt. 2 liter. Viel hatte nicht gefehlt. Jetzt ist es leer. Verschwunden. Im Abfluss. Roggenbrot und Vanilleeis und Magerine. Bis die Magensäure mit hoch kam.
Und. Es hatte sich. Gut. angefühlt.
Warum?
ICH WILL DAS NICHT!
WARUM MACH ICH DAS?!
Gleich danach ganz viel Sport gemacht. Musste mich bewegen. Wieder auf andere Gedanken kommen. Der Hinterkopf voll mit unerledigten Aufgaben.
War so müde. Alles tat mir weh. Den ganzen Tag.
54.5
Mittwoch, 22. Januar 2014
»VI - It's getting colder
8.22 Uhr
Schrecke aus dem Schlaf, glaube es sei Samstag, die Realität trifft mich.
Ich komme zu spät. Ganze zwei Stunden. Zu Spät.
"Na auch ausgeschlafen?", fragen sie lächelnd, als ich das Zimmer betrete.
_________
-"Fühlst du dich eigentlich gestresst?"
Ich habe die ganze letzte Woche lang kaum ein Auge zugetan, ich kann nicht aufhören darüber nach zu denken, was ich noch alles tun muss, ich habe die ganze Zeit Angst davor, ich könnte etwas vergessen haben, ich könnte es nicht schaffen, jede Nacht quälen mich die Gedanken über die Zukunft, meine Zukunft.
-"Schule ist manchmal etwas stressig, mit den ganzen Hausaufgaben, Arbeiten und so, aber ansonsten geht's."
________________
Ich bin kam in der Lage den heutigen tag zu bewerten, war er gut, war er schlecht?Heute hat es endlich einmal geschneit, ich habe mich richtig gefreut und das, obwohl ich Schnee und Kälte eigentlich verabscheue. Mir ist immer kalt, dann muss es doch nicht auch noch draußen kalt sein.
Doch nach so langer Zeit das Städtchen wieder in einer dünnen Denke aus weißen Eiskristallen zu betrachten, machte mich heute ganz schwärmerisch.
Ich war viel unterwegs gewesen. Ich mag Tage an denen ich nicht so lange in meinem Zimmer hocken muss. Ich hasse das das. Dies hier ist kein Zuhause für mich. Doch heute kam ich erst halb 6 nach Hause, passt
Kotzfreier Tag nr. 1 - GESCHAFFT
Ich habe mich heute bewusst nicht gewogen, vielleicht auch besser so, eigentlich nicht, doch schon gut so.
XOXO
xAurora
xAurora
Sonntag, 12. Januar 2014
» I - Und es war einer dieser Sonntage...
...einer diese verflixten Sonntage.
Schon allein sein Anfang hatte erahnen lassen, dass aus diesem Tag hatte nichts gutes werden können. Ist auch zu blöd zu wissen, eine Eule zu sein und sich dennoch dazu zwingen zu wollen, früh auf zu stehen.
Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Und ich habe so vieles machen wollen, habe so vieles schaffen wollen. Freie Tage will man nutzen.
Carpe Diem and so on.
Nix da. Wozu gibt es eine Schlummerfunktion beim Wecker, wenn man sie nicht auch nutzt? Und aus der Aufstehzeit von um 7 wurde dann mal schnell... um 11.
Der Tag ist noch nicht verloren, dachte ich mir, träge, verschlafen, völlig verkatert, als hätte ich die letzte Nacht durch gefeiert.
Und heute willst du richtig essen, sagte ich mir. Früh, Mittag, Abend. Es ist schon lange Zeit sich endlich zusammen zu reißen.
Nix da. Eine Scheibe Brot. Ein Toast. Die nächste Scheibe. Oh wir.. wir haben sogar noch etwas von den Haferflocken... wie schön. Mehr Brot?
Ich versteh nicht was in meinem Kopf kaputt gegangen sein mag. Das war nichts neues. Es passiert doch fast jeden Tag. Es ist immer das Selbe. Völlig überfressen scheint der Gang ins Bad schon vollkommen automatisiert zu sein. Dann lieber kein Mittag. Und auch kein Abend. Überhaupt nichts mehr. Das habe ich nicht verdient, ich Vollidiot. Der speifreie Tag, damit gestorben.
Schon allein sein Anfang hatte erahnen lassen, dass aus diesem Tag hatte nichts gutes werden können. Ist auch zu blöd zu wissen, eine Eule zu sein und sich dennoch dazu zwingen zu wollen, früh auf zu stehen.
Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Und ich habe so vieles machen wollen, habe so vieles schaffen wollen. Freie Tage will man nutzen.
Carpe Diem and so on.
Nix da. Wozu gibt es eine Schlummerfunktion beim Wecker, wenn man sie nicht auch nutzt? Und aus der Aufstehzeit von um 7 wurde dann mal schnell... um 11.
Der Tag ist noch nicht verloren, dachte ich mir, träge, verschlafen, völlig verkatert, als hätte ich die letzte Nacht durch gefeiert.
Und heute willst du richtig essen, sagte ich mir. Früh, Mittag, Abend. Es ist schon lange Zeit sich endlich zusammen zu reißen.
Nix da. Eine Scheibe Brot. Ein Toast. Die nächste Scheibe. Oh wir.. wir haben sogar noch etwas von den Haferflocken... wie schön. Mehr Brot?
Ich versteh nicht was in meinem Kopf kaputt gegangen sein mag. Das war nichts neues. Es passiert doch fast jeden Tag. Es ist immer das Selbe. Völlig überfressen scheint der Gang ins Bad schon vollkommen automatisiert zu sein. Dann lieber kein Mittag. Und auch kein Abend. Überhaupt nichts mehr. Das habe ich nicht verdient, ich Vollidiot. Der speifreie Tag, damit gestorben.
Der Tag ist noch nicht verloren, dachte ich
mir, schwankend, zitternd, den krampfenden Bauch mit den Armen
umschlungen. Ich kann heute noch so viel schaffen.
Nix da. Was
hatte ich mir gleich noch einmal vorgenommen gehabt? Am Ende blieb
die Jahresarbeit doch links liegen. Keine Motivation, kein Antrieb,
da weiter zu machen. Ich hab doch noch Zeit. So
viele angefangene Bilder. Ich hätte wenigstens an einem weiter
arbeiten sollen. Ich muss viel mehr Zeichnen, viel aktiver
sein, wenn ich einmal
Illustratorin werden möchte. Keine Motivation, kein Antrieb, da
weiter zu machen. Heute war solch schönes Wetter gewesen, ich hätte
rausgehen können, spazieren, joggen. Ich habe einen Stapel Bücher,
der gelesen werden möchte, eine Liste von Liedern, die ich noch auf
der Gitarre spielen lernen wollte. Keine Motivation, kein Antrieb, da
weiter zu machen, überhaupt etwas zu machen.
Carpe Diem,
was hieß das nochmal?
Ich hasse solche
Tage, verschwendete Tage, an denen man einfach keinerlei Antrieb
findet und sich dann, um diese Zeit herum, so schlecht fühlt, an
denen man alle vorgenommen Ziele scheinbar vergisst, oder einfach
verdrängt, an denen nichts klappen mag, an denen man einfach im Bett
hätte liegen bleiben und schlafen sollen.
Insofern man schlafen kann.
Insofern man schlafen kann.
Wenigstens diesen Eintrag habe ich geschafft. Schreiben ist schön. Mal die Gedanken, die im Kopf kreisen los zu werden. Einen Grund sich etwas, ein klein wenig besser zu fühlen. Ich hoffe dann auch, nächstes Wochenende meinen Blog etwas schöner gestalten zu können, ihn überhaupt gestalten zu können. Ich gestalte gerne. Seiten, Beschreibungen hinzufügen, alles noch in der Entwicklung hier.(Ich schrieb dies hier über mein Handy. Die Internetzeiten am PC sind dank Internet-Stick und Datenvolumen begrenzt. Weshalb, darüber vielleicht ein andern Mal.) Ich muss mich noch für die Schule morgen vorbereiten, bin müde und hungrig, hungrig schläft's sich am besten.
55.2 kg, fühle mich nutzlos und fett.
Wie war das noch gleich mit den Neujahrsvorsetzen?
xAurora
Freitag, 10. Januar 2014
•[PROLOG]•》the only thing i know
... i don't sleep at night.
Mir schwirrte bereits des längerem die wage Idee durch den Kopf einen neuen Blog zu erstellen.
Ich war mir nicht sicher darüber gewesen, wohin er führen sollte und um genau zu sein weiß ich es jetzt auch noch nicht.
Also sehen wir dies hier als einen Art Test, als Experiment, dessen Ausgang noch völlig unklar ist und schauen vohin es mich bringen mag.
Ich war mir nicht sicher darüber gewesen, wohin er führen sollte und um genau zu sein weiß ich es jetzt auch noch nicht.
Also sehen wir dies hier als einen Art Test, als Experiment, dessen Ausgang noch völlig unklar ist und schauen vohin es mich bringen mag.
Dieser Blog soll Motivation und Inspiration, doch zugleich auch ein Ort meiner Gedanken sein, meiner Hoffnungen und Träume und meiner Ängste. Ein Ort an dem ich völlig ehrlich und unverblümt sein kann, mich nicht verstellen muss. Hier soll endlich alles offenbart werden, das ich mich sonst nie traue laut auszusprechen. Ohne der Furcht missverstanden und verurteilt zu werden, soll dieser Blog mir eine Möglichkeit bieten, mich endlich zu öffnen und mir ein wenig Seelenfrieden wieder zu bringen.
Und so nutze ich die Gunst dieser schlaflosen Nacht. Auf das dieser Blog dabei helfen mag, eine geschundene Seele zu heilen.
-oder sie völlig zu zerstören-
-oder sie völlig zu zerstören-
Ich bin
Aurora
XOXO
Aurora
XOXO
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