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Sonntag, 27. Dezember 2015

Another drink just to pass the time

And I'm gonna be free and I'm gonna be fine
But maybe not tonight...

Weihnachten war kürzer als erhofft.
Wie gern wäre ich einen Tag länger geblieben. Wenigstens nur einen...

Aber nun liege ich hier, allein im großem Bett und bekomme wie fast jede Nacht kein Auge zu.
Und die Gedanken nehmen ihren Lauf.
Habe heute mit niemanden gesprochen.
Und auch nicht geschrieben. Hab einfach mein Handy links liegen lassen.
Ich musste heute mal unereichbar sein.

It's a different kind of danger
And my fears are spinning 'round

Sind es wirklich nur die kurzen Tage und das fehlende Licht?
Wann hört es auf? Wann wach ich endlich aus diesem Tag(alb)traum auf?

Never knew I was a dancer
'Till Delilah showed me how

Montag, 3. Februar 2014

Tabletten natürlich~

Ich hatte heute den Termin bei meiner Hausärztin. Ich weiß nicht genau warum ich solche Angst davor hatte. Sie ist ziemlich nett, anders als ihre Kollegin in der Praxis~
Als sie mich sah, lächelte sie. "Wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen und jetzt steht hier nun schon eine junge Dame" Zuletzt sahen wir uns, da war ich 11? Zu meiner letzten Impfung?
"Deine Schwester war auch letztens hier gewesen", und ihr lächeln wurde breiter, "Ich hatte ihr Kind entdeckt" Die vierte diagnostizierte Schwangerschaft in ihrer gesamten Laufbahn als Allgemeinärztin, wie sie voller Stolz sagte.
Sie stellte mir dann noch ein paar Fragen meine Schlafstörung betreffend. Könnte die Ursache nicht auch physischer Natur sein?


-"Es ist mittlerweile schon sehr belastend. Habe auch letzte Woche durchweg verschlafen, weil ich meine Wecker dann einfach nicht mehr höre"
"Du schaust auch ziemlich erschöpft aus"


"Und grübelst du Abends dann sehr viel? Oder belastet dich gar in letzter Zeit etwas so stark, dass dich dann nicht mehr loslässt?"
     -"Naja... wenn man so lange wach da liegt kann man nicht anders als zu denken und zu denken. Da kommt dann alles zusammen"

Sie verschrieb mir vorerst einfache Schlaftabletten, die man auch noch selbst bezahlen muss, da die Krankenkasse sie bei dieser Stärke noch nicht übernimmt. Ich wollte eigentlich keine Tabletten nehmen und ich weiß, dass es keine Dauerlösung ist, aber die Aussicht wenigstens in nächster Zeit mehr schlafen zu können, beruhigt einen ungemein.
Ich solle sie erstmal ein oder zwei Monate nehmen und wenn es dann nicht besser wird sehen wir uns wieder.
Ich habe meiner Mutter gerade das Rezept in die Hand gedrückt und gesagt wie dringend es wäre, befürchtete ich doch schon sie würde sagen, ich könne sie mir doch selbst kaufen und dann irgendwelche banalen Ausreden erfinden, warum sie es mal wieder nicht könne. Aber zum Glück meinte sie, sie würde sie morgen gleich holen. Ich hoffe sehr, dass sie es auch tut. was sie sagt und was sie dann am Ende macht, sind zwei verschiedene Dinge. Es wäre nicht das erste Mal, das sie mich hängen lässt. Nur von dem geld, dass ich vom Zeitungsaustragen bekomme, kann ich mir nun wirklich nicht noch Medikamente kaufen... Aber noch viel enttäuschender finde ich es, dass sie es erst schwarz auf weiß braucht, bis sie erst einmal vernimmt, dass ich nicht schlafe. Ich hatte es ihr schon so oft gesagt, aber entweder sie hört mir gar nicht erst zu, gibt abfällige Bemerkungen, das ich nur stören würde oder nimmt mich nicht einmal wahr.

In der Schule hingegen wurde ich heute gefüttert~ erst schenkt mir T. ein Ü-Ei als Entschädigung, dass er letzte Woche in Kunst etwas von meiner guten Acrylfarbe ausgedrückt hatte. Ich kam noch einmal drum herum und konnte einen Teil der Schokolade verteilen, bekam dann aber von S. noch zwei Stück Schocketten rüber geschoben und hey, R. hatte gestern noch gebacken und mir einen großen Schokomuffin mitgebracht, was eigentlich total süß ist von ihr und über diese gutwilligen Aufmerksamkeiten habe ich mich auch mega gefreut, wenn mich das Essen nicht so quälen würde. Besonders S. und R. bringen mir oft etwas zu essen mit, fragen warum ich nie Frühstück mit habt. Ich bin ehrlich, sag, "Ich bekomme keines". Das ich es nur gut und Recht so finde, verschweige ich natürlich. Und morgen möchte T. auch noch Kuchen für unsere coole Fensterreihe mitbringen, im Rahmen des neu gegründeten 'Backzirkels'

Ich versuche es mal auszublenden, habe heute für mich noch immer unfassbare 52.9 kg gewogen. ich weiß nicht genau, warum ich in letzter zeit mit einem mal, mit EINEM mal, so viel abnehme, Aber hey, mich soll es nicht stören :')
[Wenn ich morgen noch unter der 53 bin mache ich eine neue Note in die Liste ♥]

Montag, 27. Januar 2014

»IX - Manchmal muss man über seinen Schatten springen können

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie lange es her ist, dass ich normal geschlafen habe. Letzte Nacht verbrachte ich schlaflos, genau wie die Nacht davor. Lag in meinem Bett und dachte und dachte und dachte. Und mein Organismus macht nicht mal eine durchgemachte Nacht mehr mit und dementsprechend ging es mir heute auch.
Ich stand vollkommen neben der Spur, habe dem Unterricht nur schwer folgen können und nach der siebten bekam ich auch noch Herzrasen und total zittrig, sodass ich mich für den Airbrush-Kurs entschuldigen musste.
Ich habe einer Freundin versprochen zum Arzt zu gehen. "So lange wie das bei dir schon so geht, sind die Ursachen bestimmt schon physisch..."
Das ist durchaus möglich. Ich schraube sogar meine Jahresarbeit über Schlafstörungen und je mehr ich mich damit auseinander setzte, umso mehr wird mir bewusst, dass es bei schon ernst geworden ist.

Es belastet mich zur Zeit wirklich sehr.
Und wahrscheinlich bin ich auch selbst schuld daran oder zumindest mittlerweile.
Ich mache meinen Körper kaputt.
Ich habe soviel gelesen und weiß doch wie wichtig zum Beispiel bestimmte Vitamine für unseren Wach-Schlaf-Rhythmus sind. Und wo sollen die her kommen, bei meiner Ernährung...
Ich habe einmal gelesen, dass man an dem Verlust der Mineralstoffe, der durch das Erbrechen hervorgerufen wird, sterben kann.
Ich mache mich k a p u t t

Ich habe solche Angst vor Ärzten. Ich habe keine Ahnung warum. Meine letzte Impfung liegt Jahre zurück und ich habe mich immer gescheut. Das klingt vielleicht jetzt total bescheuert, aber ich bin viermal um das Gebäude herumgelaufen, bevor ich mich endlich getraut habe, es zu betreten. Vor der Tür hielt ich noch einmal inne und holte tief Luft, dachte, eigentlich willst du das gar nicht, du weißt woran es liegt, geh rein und es kommt raus, was soll es bringen, am Ende geben sie dir nur Schlaftabletten, bitte gebt mir keine Schlaftabletten.
Aber ich konnte mich überwinden und habe jetzt einen - Termin.

"Ist es sehr dringend? Vielleicht kann Sie diese Woche noch einschieben"
"Nein, nein.. Es hat Zeit"

Am 3.2. Was soll ich meiner Ärztin erzählen? ._.
___________________________________________

Ich habe heute auch viel zu viel gegessen, mein Bauch ist soo... voll. Aber ich versuche mich abzulenken. Ich mein, ich habe nichts gegessen, weshalb ich mich schlecht fühlen sollte. Eine Banane, einen Apfel, Vollkornbrötchen mit Magarine und Salat, ein Paar alte Vollkornkekse, gekochten Blumenkohl und vorhin eine Tomate. Ein vollkommen grüner Tag. Ich würde mich nicht so schlecht fühlen, hätte ich es über den Tag verteilt gegessen. Wohl zu wenig getrunken.
Tu dir endlich mal was Gutes
Tu dir endlich mal GUTES.
Sport habe ich heute auch ausgelassen.

54.6 waren es heute nach der Schule.
Die sind jetzt weg, aber das ist nicht schlimm.
Heute nicht.

XOXO
xAurora

Sonntag, 26. Januar 2014

»VIII - Etwas Ehrlichkeit

Du hattest gesagt, du würdest mit mir reden.
Du hattest gesagt, du würdest mir zuhören.
Du hattest gesagt, du würdest mir helfen.

Du sagst, ich wär dir nicht egal.

Du sagtest, es würde sich ändern.
Du sagtest, es täte dir leid.
Du sagtest, du hättest mich lieb.

Und fast hätte ich dir geglaubt.

Ich weiß nicht warum ich mir noch immer Hoffnungen mache,
obwohl ich doch weiß, dass ich enttäuscht werden würde.
Ich weiß nicht warum ich noch immer deinen Worten Glauben schenken mag,
obwohl ich weiß das jedes einzelne eine Lüge birgt.
Und ich weiß wirklich nicht, warum es mir immer noch so weh tut.

Du weißt es nicht und nichts wird sich ändern. Denn sagen kann ich es dir nicht. Sagen kann ich nichts. Es frisst mich auf und du weißt es nicht und du siehst es nicht und es interessiert dich nicht.
Denn alles, was du je zu mir sagtest, war eine Lüge.
Und alles, was ich je von dir wollte, war etwas Ehrlichkeit.

Montag, 13. Januar 2014

»II - S C H L A F L O S

Und wieder einer dieser Tage, einer dieser Tage an denen nichts klappt. -oder wenig-
Welch Glück ich zuhaben scheine, so nah an der Schule zu wohnen.  Verschlafen hatte ich, verschlafen, mal wieder. Wie oft wäre ich bereits zu spät gekommen, läge die Schule weiter als 5min von hier. UND davor habe ich ja so große Angst... vor dem Zuspätkommen.
Heute war Klassenkonferenz gewesen und unsere Klassenlehrerin hatte uns einen Zettel dafür schreiben lassen, darüber was wir über unsere persönlichen Leistungen denken, über unsere  schulischen Ziele und warum wir uns für welchen Leistungskurs entschieden haben. Ich hatte zuerst gedacht die Sache bliebe anonym, habe geschrieben und geschrieben und geschrieben. ALLES was mir durch den Kopf ging. Zu viel, viel zu viel. Zu viel über mich... und dann musste der Name drauf.
Ich hoffe sehr, sie spricht mich nicht darauf an. Ich wüsste einfach nicht was ich dazu sagen sollte, bin mit solchen Konfrontationen viel zu schnell viel zu überfordert.  Möchte weinen, jetzt, hier.
Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanke. Zu viel Melantonin zirkulierten in meinem Blut, macht nachdenklich und traurig, doch ist noch zu wenig, um mich zum Schlafen zu bringen. Morgen komme ich bestimmt zu spät.
Ich habe vor zwei Stunden etwa ein Brötchen ohne alles, eine Scheibe Toast ohne alles und zwei in der Mikrowelle gemachte "Tasseneier" gegessen und drinnen behalten. Fühle mich schwer und aufgedunsen,  aber ich bin stolz es nicht getan zu haben. So muss es weiter gehen.
55.4 kg qwq

Sonntag, 12. Januar 2014

» I - Und es war einer dieser Sonntage...

...einer diese verflixten Sonntage.
Schon allein sein Anfang hatte erahnen lassen, dass aus diesem Tag hatte nichts gutes werden können. Ist auch zu blöd zu wissen, eine Eule zu sein und sich dennoch dazu zwingen zu wollen, früh auf zu stehen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Und ich habe so vieles machen wollen, habe so vieles schaffen wollen. Freie Tage will man nutzen.
Carpe Diem and so on.

Nix da. Wozu gibt es eine Schlummerfunktion beim Wecker, wenn man sie nicht auch nutzt? Und aus der Aufstehzeit von um 7 wurde dann mal schnell... um 11.
Der Tag ist noch nicht verloren, dachte ich mir, träge, verschlafen, völlig verkatert, als hätte ich die letzte Nacht durch gefeiert.
Und heute willst du richtig essen, sagte ich mir. Früh, Mittag, Abend. Es ist schon lange Zeit sich endlich zusammen zu reißen.

Nix da. Eine Scheibe Brot. Ein Toast. Die nächste Scheibe. Oh wir.. wir haben sogar noch etwas von den Haferflocken... wie schön. Mehr Brot?
Ich versteh nicht was in meinem Kopf kaputt gegangen sein mag. Das war nichts neues. Es passiert doch fast jeden Tag. Es ist immer das Selbe. Völlig überfressen scheint der Gang ins Bad schon vollkommen automatisiert zu sein. Dann lieber kein Mittag. Und auch kein Abend. Überhaupt nichts mehr. Das habe ich nicht verdient, ich Vollidiot. Der speifreie Tag, damit gestorben.
Der Tag ist noch nicht verloren, dachte ich mir, schwankend, zitternd, den krampfenden Bauch mit den Armen umschlungen. Ich kann heute noch so viel schaffen.

Nix da. Was hatte ich mir gleich noch einmal vorgenommen gehabt? Am Ende blieb die Jahresarbeit doch links liegen. Keine Motivation, kein Antrieb, da weiter zu machen. Ich hab doch noch Zeit. So viele angefangene Bilder. Ich hätte wenigstens an einem weiter arbeiten sollen. Ich muss viel mehr Zeichnen, viel aktiver sein, wenn ich einmal Illustratorin werden möchte. Keine Motivation, kein Antrieb, da weiter zu machen. Heute war solch schönes Wetter gewesen, ich hätte rausgehen können, spazieren, joggen. Ich habe einen Stapel Bücher, der gelesen werden möchte, eine Liste von Liedern, die ich noch auf der Gitarre spielen lernen wollte. Keine Motivation, kein Antrieb, da weiter zu machen, überhaupt etwas zu machen.

Carpe Diem, was hieß das nochmal?

Ich hasse solche Tage, verschwendete Tage, an denen man einfach keinerlei Antrieb findet und sich dann, um diese Zeit herum, so schlecht fühlt, an denen man alle vorgenommen Ziele scheinbar vergisst, oder einfach verdrängt, an denen nichts klappen mag, an denen man einfach im Bett hätte liegen bleiben und schlafen sollen.
Insofern man schlafen kann.


Wenigstens diesen Eintrag habe ich geschafft. Schreiben ist schön. Mal die Gedanken, die im Kopf kreisen los zu werden. Einen Grund sich etwas, ein klein wenig besser zu fühlen. Ich hoffe dann auch, nächstes Wochenende meinen Blog etwas schöner gestalten zu können, ihn überhaupt gestalten zu können. Ich gestalte gerne. Seiten, Beschreibungen hinzufügen, alles noch in der Entwicklung hier.(Ich schrieb dies hier über mein Handy. Die Internetzeiten am PC sind dank Internet-Stick und Datenvolumen begrenzt. Weshalb, darüber vielleicht ein andern Mal.) Ich muss mich noch für die Schule morgen vorbereiten, bin müde und hungrig, hungrig schläft's sich am besten.

55.2 kg, fühle mich nutzlos und fett.
Wie war das noch gleich mit den Neujahrsvorsetzen?



xAurora

Freitag, 10. Januar 2014

•[PROLOG]•》the only thing i know

... i don't sleep at night.
Mir schwirrte bereits des längerem die wage Idee durch den Kopf einen neuen Blog zu erstellen.
Ich war mir nicht sicher darüber gewesen, wohin er führen sollte und um genau zu sein weiß ich es jetzt auch noch nicht.
Also sehen wir dies hier als einen Art Test, als Experiment, dessen Ausgang noch völlig unklar ist und schauen vohin es mich bringen mag.
Dieser Blog soll Motivation und Inspiration, doch zugleich auch ein Ort meiner Gedanken sein, meiner Hoffnungen und Träume und meiner Ängste. Ein Ort an dem ich völlig ehrlich und unverblümt sein kann, mich nicht verstellen muss. Hier soll endlich alles offenbart werden, das ich mich sonst nie traue laut auszusprechen. Ohne der Furcht missverstanden und verurteilt zu werden, soll dieser Blog mir eine Möglichkeit bieten, mich endlich zu öffnen und mir ein wenig Seelenfrieden wieder zu bringen.
Und so nutze ich die Gunst dieser schlaflosen Nacht. Auf das dieser Blog dabei helfen mag, eine geschundene Seele zu heilen.
-oder sie völlig zu zerstören-
Ich bin
Aurora
XOXO