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Freitag, 29. Januar 2016

Donnerstag, 7. Januar 2016

Never Quite Awake

Seems that I have been held, in some dreaming state 
A tourist in the waking world, never quite awake 
No kiss, no gentle word could wake me from this slumber 
Until I realise that it was you who held me under

And all my bones began to shake, my eyes flew open 
And all my bones began to shake, my eyes flew Open

No more calling like a crow for a boy, for a body in the garden 
No more dreaming like a girl so in love, so in love 
No more dreaming like a girl so in love with the wrong world

As I wanted to be part of something

"Ich sehe dich öfters allein herum laufen"

Mit wem sollte ich auch unterwegs sein?
Da war immer nur Ich.
Ich war mit Ich.
Und Ich war allein.

Manchmal glaube ich, dass ich nicht die Fähigkeit besitze mit anderen Menschen lange aus zukommen. In der Gruppe fühle ich mich oft überfordert. Personenkreise mit mehr als vier Personen stressen mich, weil ich sie nicht überblicken kann...
Und reden fällt mir oft so schwer. Ich finde keine Worte mehr. Weiß nicht was ich sagen soll oder über was ich reden könnte.

Ich war immer mit Ich.
Und Ich war immer allein.

Doch ein Einzelgänger bin ich nicht, war ich nie... Fühle mich niemanden nahe oder verbunden.
Und da ist ist einfach etwas das fehlt. Irgendetwas fehlt.
Ich hatte mir vorgenommen, mehr mit Freunden zu unternehmen, zu lernen den ersten Schritt zu tun. Und dem kam ich nach denn Einsamkeit ist etwas für das man sich eben selbst entscheidet.
Doch man kann unter Menschen sein und sich dennoch einsam fühlen. Fühle mich stets nie wirklich d a z u g e h ö r i g. Etwas fehlt.
Es fehlt einfach. 

Und Ich war immer mit Ich.
Und Ich war immer allein.

Montag, 28. Dezember 2015

She'd had enough

One day you see a strange little girl look at you
One day you see a strange little girl feeling blue

She didn't know how to live in a town that was rough
It didn't take long before she knew she'd had enough
Walking home in her wrapped up world
She survived but she's feeling old

— The Stranglers, Strange Little Girl

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Was ist nur wieder los mit mir?
Seh nun mehr nur noch dunkeldrau.
Spür der Sonne Wärme nicht
Finde nirgends Freude mehr. 

Hab keine Kraft, um aufzustehen

Oder gar vor die Tür zu gehen. 

Bin unendlich müde und verträumt. 

Ohne Antrieb. 

Ohne Sinn.

Sag denkst du eigentlich auch an mich?
Gelegentlich?
Es zerreist mich innerlich,
Zu wissen,
Dass du wirst nie sein mein
Und ich niemals dein.
...
Hätte heute einfach im Bett bleiben sollen. Mal wieder nichts geschafft.
Werde morgen spontan in der Eisdiele gebraucht. Die Ablenkung kommt gelegen und Geld brauch ich grad auch dringend.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Another drink just to pass the time

And I'm gonna be free and I'm gonna be fine
But maybe not tonight...

Weihnachten war kürzer als erhofft.
Wie gern wäre ich einen Tag länger geblieben. Wenigstens nur einen...

Aber nun liege ich hier, allein im großem Bett und bekomme wie fast jede Nacht kein Auge zu.
Und die Gedanken nehmen ihren Lauf.
Habe heute mit niemanden gesprochen.
Und auch nicht geschrieben. Hab einfach mein Handy links liegen lassen.
Ich musste heute mal unereichbar sein.

It's a different kind of danger
And my fears are spinning 'round

Sind es wirklich nur die kurzen Tage und das fehlende Licht?
Wann hört es auf? Wann wach ich endlich aus diesem Tag(alb)traum auf?

Never knew I was a dancer
'Till Delilah showed me how

Samstag, 22. März 2014

Me vs Me has always been my biggest fight

Eine Essstörung bedeutet im ständigen Kampf mit sich selbst zu sein.
24/7, rund um die Uhr.
Es hört nie auf, du kannst nicht davor fliehen.
Wie auch? Wenn dein größter Gegner doch du selbst bist.
Man kann nicht vor sich selbst davon laufen. 

Diese Gedanken verfolgen einen wohin man auch geht. Was immer man tut.
Sie sind immer da. 
Und rauben dir deine Kraft, die Kraft, die du brauchst, um gegen diese Stimmen, dieses Verlangen anzukämpfen.

Doch was wenn die Kräfte aufgezehrt sind?
Was wenn man sich nicht mehr wehren kann?
Wenn man z e r b r i c h t? 


Sie sagen, manchmal muss man erst ganz unten angelangt sein, bis es endlich wieder nach oben geht.

Nach dem Gräultag von gestern, hatte ich heute einen Totalaussetzer. Ich erwachte diesen Vormittag wie aus einem monatelangen Koma geweckt. Ich kann mich nicht erinnern, wann mir zuletzt sämtliche Gliedmaßen dermaßen geschmerzt haben. Ich rollte mich aus dem Bett, versuchte aufzustehen, doch meine Beine klappten fast weg. Ich verharrte kurz, holte noch einmal Luft und stemmte mich dann hoch. Ich fühlte mich so unglaublich schwer, so zu Boden gedrückt. So ähnlich muss sich der Wolf gefühlt haben, nachdem sein Bauch mit Ziegelsteinen gefüllt wurde, mit dem großen Unterschied, dass meiner furchtbar krampfte und nach Essen schrie.
Das mit dem Zeitungenaustragen ließ ich heute auch einfach bleiben. Wozu arbeiten, wenn man kein Geld bekommt? Die Kraft dazu hatte ich ohnehin nicht. Mir war das heute einfach e g a l.
Ich wusste, dass ich etwas essen musste. Die Tür unten war v e r s c h l o s s e n. Neuerdings pflegt meine Mutter am Abend die Wohnungstür zur unteren Wohnung, in der sich die Küche befindet, zu verschließen, damit des nachts nicht die unruhigen Gespenster wie ich eines bin, sich hinein schleichen und stören.
Ich hatte zum Glück noch einen kleinen Apfel, der war für die Vögel gedacht. Ich entschloss ihn zu teilen. Eine Hälfte verteilte ich an die Liebsten, die andere aß ich, einerseits froh nur so wenig gegessen zu haben, anderer seits noch immer hungrig, müde und schwach.
Als würde ich schlafwandeln irrte ich unruhig und vom eigenem Körper gepeinigt in der Wohnung umher. Ich wartete, dass unten die Tür auf ging. War sie überhaupt da? Ich hörte nichts. Versuchte mich abzulenken, malte, legte mich hin, nahm die Gitarre, stellte sie gleich wieder weg, versuchte zu schlafen, trank noch mehr Wasser. Meine Gedanken drehten sich immer noch ums essen, nur noch ums essen. Ich bedauerte nichts bares mehr daheim zu haben, aber das hatte ich mir auch selbst so vorgenommen, damit ich eben nicht einkaufen gehen kann. Ich verfluchte mich, dass ich mir kein Essen einteilen kann. Ich wurde fast verrückt.
Und dann endlich hörte ich die Tür aufgehen. Plötzlich fühlte ich wie neue Energie durch meinen Körper floss. Ich ging schnell runter. Dort stand meine Mutter. Sie fluchte, dass sie zu lange geschlafen hätte und nun auch noch zu einem Gespräch mit der Betreuerin meiner epileptischen Schwester müsse. Es war Viertel vor 3? Sie trug mir auf irgendetwas zu tun. Ich weiß nicht was, hörte ihr kaum zu. wollte.in.die.Küche. Und. Konnte.Nun.In.Die.Küche. Ich war allein. Niemand, der mich bremsen konnte. The rest is hintory.
Und was war anders heute? Anders war, dass ich es nicht hoch brachte. Ich wollte ohnehin nicht. Ich musste. Es schmerzte. Ich darf nicht. Ich soll es. Ich kann nicht beschreiben, was in mir vorging. Es war grauenvoll. Ich weinte. Erst hatte ich es mal wieder nicht geschafft, mich zu beherrschen, so sehr ich es versuchte, aber ich hatte versagt, mal wieder, nein, dann auch noch das. Ich versuchte mir einzureden, dass es nicht so schlimm sei. Suchte Trost. ES IST DOCH NUR ESSEN. Aber gleichzeitig stieg die Angst davor, der Hass auf mich und die Verzweiflung, diese unendliche Verzweiflung. Ich hielt es nicht aus.
Also zog ich meine Schuhe an, Jacke drüber. Draußen regnete es fürchterlich. Ich musste mich bewegen. Samstag nachmittag-kaum wer unterwegs.
Ich raste, ich hetzte, lief wie besessen. Ein Glück im Mittelgebirge zu wohnen. Berg auf und auf und auf. Ich konnte nicht mehr. Lief schneller. War irgendwann in der Nachbarstadt. Ging langsamer wenn ich jemanden sah, rannte am Feldweg. Rutschte. Fiel in den Dreck. Dass hatte ich verdient, dachte ich. Hechelte. Knie aufgeschlagen. Zähne zusammen beißen. Man muss ja noch noch Hause kommen. So.Schnell.Wie.Möglich. Also weiter rennen.
Mein Körper schmerzt, mein Magen krampft. Die Gedanken rennen. Bin völlig kaputt. Ich bin weiterhin allein und war die letzte halbe Stunde damit beschäftigt, einen Schnapsgummi gegen mein Handgelenk schnipsen zu lassen, um mich abzulenken. Mehr schlecht, als Recht.

Und Sie sagen, manchmal muss man erst ganz unten angelangt sein, bis es endlich wieder nach oben geht.
Doch wie weit muss ich noch fallen? Wann bin ich endlich im Tal? Wann darf ich endlich beginnen, wieder zu klettern?
Ich bin bereit dafür.
Doch bitte, lass keine Schlucht auf mich warten.

Ich weiß nicht, ob ich das schaff'.

Dienstag, 18. März 2014

49.9 - Zeit für... Veränderungen


Das Wochenende war wundervoll gewesen. Es war schön einmal wieder hier heraus zukommen und ich bin so unglaublich erleichtert, dass ich mich mit C., die Internet Freundin, die mich extra für die LBM aus dem Saarland besuchen kam, so gut verstanden habe. 
Ich hatte die Möglichkeit einem meiner größten Zeichenidole meine Bilder zu zeigen... und er sagte, er fände sie wundervoll, dass sie voller Emotion stecken würden und dass ich einen fantastischen Stil hätte. Ich hätte sterben können vor Freude. Am Ende hatte er sich von meinen Drucken, die ich ebenfalls dabei hatte gleich ganze drei Stück herausgesucht. Ich kann kaum beschreiben wie überglücklich ich war. 

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An guten Erinnerungen gilt es zu halten. Lass sie nicht los. Es gibt Momente im Leben, die das Leben wirklich lebenswert machen. Lass die Schattenseiten niemals die Lichtpunkte überdecken und erinnere dich in schweren Zeiten an all das Gute, Mutmachende. 
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Ich war heute bereits zum zweiten Mal bei unserer Vertrauenslehrerin gewesen. Das erste Mal am Freitag. Ich weiß, allein schaffe ich es nicht. Alleine schaffe ich es einfach nicht. Ich fühle mich so allein. Die Situation wird mir zu viel. Schule... Arbeit... Zukunftsängste.... der Stress zu Hause.
Es war schwer, aber ich habe mich getraut, mich an sie zu wenden. Ich hatte sie noch nie im Unterricht, aber kenne sie bereits von der Begabtenförderung etc. Sie ist wirklich sehr freundlich und ich denke, ich kann ihr vertrauen. Auch wenn es so schwer ist jemanden zu vertrauen, so muss ich es zumindest ... versuchen.
Ich erzählte ihr von der Situation zu Hause oder zumindest ein Bruchstück vom Ganzen. Nachdem ich mir Donnerstag wieder die Augen wegen all dem hier ausgeweint hatte und meine Mutter einem erneuten Versuch eines Gespräches beleidigend und verletzend aus dem Weg ging, musste ich mich endlich an jemanden wenden.
Reden. Fällt. Schwer. 
Bereits über das Wochenende hat sie sich Gedanken darüber gemacht wie sie mir helfen könnte. Sie sagte, sie würde nichts ohne mein Einverständnis tun. Niemanden anderes etwas von dem was ich sage erzählen. Auch nicht dem Jugendamt.
Reden.Fällt.So.Schwer.
Sie weiß, dass ich noch lange nicht alles erzählt habe. Deshalb treffen wir uns Donnerstag nach der Schule erneut. Ich bin mir unsicher, ob ich nicht etwas los getreten habe, dass ich später bereuen werde. Bitte lass es mich später nicht bereuen.
Denn.Reden.Fällt.So.Unglaublich.Schwer.
Von der ES habe ich ihr natürlich nichts erzählt, erzählen können. Aber sie meinte, dass ich bereits seit längerem aufgefallen war, dass ich stark abgenommen habe. 

"Du bist an einem Punkt angelangt an dem deine seelische Verfassung sich auf dein äußeres auswirkt. Das ist ein Zeichen, dass es bereits brennt. Ich bin froh, dass du nun zu mir gekommen bist. Das zeigt, dass du etwas ändern möchtest. Weißt du wie viel du bereits abgenommen hast? Du wiegst dich nicht so oft oder?"
"Ich weiß nicht genau... Ich glaube vor etwa 'nem halben Jahr hatte ich 8 kilo mehr", sagte ich leise, ganz leise. 
"Das ist ziemlich viel in der Zeit! Siehst du dich überhaupt noch wenn du in den Spiegel siehst?" Sie wirkte so bekümmert.
"Ja schon.."
"Wirklich? Denn du verschwindest. Du bist so schmal geworden, dass von dir kaum noch etwas übrig geblieben ist."

Derweil lachte mir heute die 49.9 entgegen. Ich weiß nicht wann ich zuletzt so viel gewogen hatte. Im Alter von.. 12? Vielleicht. Ob ich mich zu dünn gefühlt habe? Ich könnte niemals behaupten zu dünn zu sein. Stattdessen entsendete mein Gehirn, die Signale mit einem Schlag vermehrt das gute Serotonin durch meine Adern zu jagen. Ein Moment des Hochgefühls, des leicht Fühlens. Doch nicht leicht genug. Aber das ist es ja, nicht wahr? Die Sucht. Niemals genug. Niemals zu dünn. 
Ich will nicht weiter abnehmen. Ich will gesund sein. 
Aber.Ich.Bin.Noch.Nicht.Bereit.Jemanden.Davon.Zu.Erzählen. 
Ich wäre schon erleichtert, wenn sich die Situation Zuhause entspannt. Dann wird es vielleicht auch wieder mit der ES einfacher. Einfacher gegen sie zu kämpfen, wenn nicht alles auf einmal auf einen lastet. 
Oder gibt es da etwa nur einen närrischen Part in mir, der sich an sie klammern will?

Ich bin mir nicht sicher. 
Ich will sie nicht. 
Manchmal brauche ich sie. 
Ich weiß es nicht
Sie macht mich kaputt. 
Halte Durch. 
Bleibe da, noch ein kleines Stück.
STOP!

Dienstag, 18. Februar 2014

51

Nimm dir eine Auszeit oder zwei.
Und denk' etwas nach.
Über dich.
Oder.
Ertränk' dich.
In Aufgaben und Pflichten.
Um keinen Gedanken fassen zu können. 


Das erste Halbjahr ist vor rüber und ich habe jetzt 2 Wochen Ferien. Nur so richtig drüber freuen kann ich mich nicht.
2 Wochen Einsamkeit.
Meine Freunde sind in den wohlverdienten Urlaub gefahren und ich häng hier fest. Allein. Mit meinem Kopf. Und meiner Familie.
Aber die schenkt mir ohnehin keine Beachtung.
Meine älteste Schwester hatte am Sonntag Geburtstag und mein Opa und ihr Freund und Vater ihrer Tochter, beschlossen sie her zu schleifen. Hab sie Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Als es mir einmal richtig mies ging hatte ich mit ihr geschrieben gehabt, meinte, mir ginge es nicht gut, was los war, konnte ich nicht sagen. Sie meinte, es täte ihr leid, dass ich so lange zu kurz gekommen sei. Ich hab mich auch nie beschwert. Aber das würde sich jetzt ändern.
Sonntag hat sie dann nicht einmal Hallo gesagt. Nicht einmal ein Hallo.
Genauso wie mein Opa. Den habe ich jetzt schon seit gut 2 Jahren nicht mehr gesehen. Er musste Sonntag Abend wieder fahren, hat man mir gesagt, gesehen habe ich ihn nicht. Er nicht mal Hallo gesagt. Mehr hätte ich gar nicht gebraucht, als ein Hallo, ein einzigstes Wort, dass mir zeigt, ich bin noch da. Nur ein Hallo.
Das einzigste Mal, dass man mit mir sprach, war als meine Mutter mir zufällig auf dem Weg zum Klo entgegen kam. "Willst du mit Kaffee trinken? Es gibt Schwarzwälder, den magst du doch so gern" "Nee.." "Okay.."

Natürlich, ich hätte mich selbst dazu gesellen können. Aber ich störe, Ich merk es. Hätte alles nur schlimmer gemacht. Was ist so schlimm daran. Ich weiß es nicht, aber es tut weh. Irgendwo, tut es einfach weh. Wär ich hingegangen. Es wäre nur schlimmer gewesen.
Man will mich nicht dabei haben.
Aber lasst mich nicht allein, mit mir.
Ich war schon immer fehl am Platz.
Aber bitte lasst mich nicht allein, mit mir.
Mit mir selbst.
Und ich verschwinde.
Ich will nicht.
Aber ich verschwinde.