Sie ist wieder daheim. Alles okay, sagen sie.
Vielleicht hätte ich gar nicht erst nach dem Grund ihres Krankenhausaufenthaltes fragen sollen.
Vielleicht hätten wir einfach weiter machen sollen wie bisher.
Fremde, die zufällig unter ein und demselben Dach wohnen.
Warum so genervt? Warum so entgeistert?
Ich bin doch nur ihre Tochter.
Ich hätte ihr so gerne ins Gesicht geschrien, was für Sorgen ich mir gemacht hatte, dass ich mir die Augen ausgeheult und unglaubliche Angst hatte. Angst. Um sie.
Mir war es nicht egal.
Und vielleicht war das der Fehler.
Aber natürlich habe ich nichts gesagt. Ich konnte nicht.
Ich hab die letzten zwei Tage zu Hause verbracht. War das erste mal in meinem Leben krank geschrieben. Ich sollte mich ausruhen, hatte die Ärztin gesagt. Ich war tatsächlich beim Arzt. vor Montag, meinem eigentlichen Termin.
So richtig krank war ich überhaupt nicht. Aber ich war emotional so aufgewühlt gewesen, ich hätte es in der Schule wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Aber davon sage ich natürlich nichts.
Ausruhen. Damit war leider nicht viel. Meine Schwestern hatten zu viel Stress gemacht.
Warum können sie mich nicht einfach raushalten. Ich bin ihnen egal und von dem ganzen Zeug will ich überhaupt nichts wissen. Warum müssen diese Streitereien auf mich abgewälzt werden. Ich habe ihnen gesagt, dass es mich fertig macht. Ich habe es ihnen GESAGT.
Habe nichts mit ihnen gemeinsam und nichts mit ihnen zu tun.
BITTE
Lasst mich gehen.
Und das einzigste was mich aufmuntert und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ist mein fallendes Gewicht.
Neustes Tief von Gestern: 53.2. Ich konnte es gar nicht glauben, stieg wieder und wieder auf die Waage. Wie konnte ich über Nacht ganze 800g verlieren? Warum klappt das auf einmal so gut.
Heute waren es dann wieder 53.8, aber egal, hab mich auch nachmittags gewogen.
Und morgen bin ich wieder viel unterwegs.
Aber ganz möchte ich dem Schein noch nicht trauen.
Freitag, 31. Januar 2014
Mittwoch, 29. Januar 2014
» X
Er kommt rein.
Überfordert.
Intensivstation.
Geh hoch. Sperr zu. Weine.
Beruhig mich. Musik ganz laut. Male.
Alles beim alten.
"Kannst du mir bitte einmal helfen?"Sie ist zusammen gebrochen. Einfach so. Keine Infos. Niemand weiß warum.
"Bei was?"
"Ich weiß nicht wo deiner Mutter ihre Sachen sind"
"Wieso?"
"Sie liegt im Krankenhaus"
Überfordert.
Intensivstation.
"Okay versucht am besten etwas zu schlafen. Morgen wisst ihr mehr."Natürlich.
Geh hoch. Sperr zu. Weine.
Beruhig mich. Musik ganz laut. Male.
Alles beim alten.
Montag, 27. Januar 2014
»IX - Manchmal muss man über seinen Schatten springen können
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie lange es her ist, dass ich normal geschlafen habe. Letzte Nacht verbrachte ich schlaflos, genau wie die Nacht davor. Lag in meinem Bett und dachte und dachte und dachte. Und mein Organismus macht nicht mal eine durchgemachte Nacht mehr mit und dementsprechend ging es mir heute auch.
Ich stand vollkommen neben der Spur, habe dem Unterricht nur schwer folgen können und nach der siebten bekam ich auch noch Herzrasen und total zittrig, sodass ich mich für den Airbrush-Kurs entschuldigen musste.
Ich habe einer Freundin versprochen zum Arzt zu gehen. "So lange wie das bei dir schon so geht, sind die Ursachen bestimmt schon physisch..."
Das ist durchaus möglich. Ich schraube sogar meine Jahresarbeit über Schlafstörungen und je mehr ich mich damit auseinander setzte, umso mehr wird mir bewusst, dass es bei schon ernst geworden ist.
Es belastet mich zur Zeit wirklich sehr.
Und wahrscheinlich bin ich auch selbst schuld daran oder zumindest mittlerweile.
Ich mache meinen Körper kaputt.
Ich habe soviel gelesen und weiß doch wie wichtig zum Beispiel bestimmte Vitamine für unseren Wach-Schlaf-Rhythmus sind. Und wo sollen die her kommen, bei meiner Ernährung...
Ich habe einmal gelesen, dass man an dem Verlust der Mineralstoffe, der durch das Erbrechen hervorgerufen wird, sterben kann.
Ich mache mich k a p u t t
Ich habe solche Angst vor Ärzten. Ich habe keine Ahnung warum. Meine letzte Impfung liegt Jahre zurück und ich habe mich immer gescheut. Das klingt vielleicht jetzt total bescheuert, aber ich bin viermal um das Gebäude herumgelaufen, bevor ich mich endlich getraut habe, es zu betreten. Vor der Tür hielt ich noch einmal inne und holte tief Luft, dachte, eigentlich willst du das gar nicht, du weißt woran es liegt, geh rein und es kommt raus, was soll es bringen, am Ende geben sie dir nur Schlaftabletten, bitte gebt mir keine Schlaftabletten.
Aber ich konnte mich überwinden und habe jetzt einen - Termin.
"Ist es sehr dringend? Vielleicht kann Sie diese Woche noch einschieben"
"Nein, nein.. Es hat Zeit"
Am 3.2. Was soll ich meiner Ärztin erzählen? ._.
___________________________________________
Ich habe heute auch viel zu viel gegessen, mein Bauch ist soo... voll. Aber ich versuche mich abzulenken. Ich mein, ich habe nichts gegessen, weshalb ich mich schlecht fühlen sollte. Eine Banane, einen Apfel, Vollkornbrötchen mit Magarine und Salat, ein Paar alte Vollkornkekse, gekochten Blumenkohl und vorhin eine Tomate. Ein vollkommen grüner Tag. Ich würde mich nicht so schlecht fühlen, hätte ich es über den Tag verteilt gegessen. Wohl zu wenig getrunken.
Tu dir endlich mal was Gutes
Tu dir endlich mal GUTES.
Sport habe ich heute auch ausgelassen.
54.6 waren es heute nach der Schule.
Die sind jetzt weg, aber das ist nicht schlimm.
Heute nicht.
XOXO
xAurora
Ich stand vollkommen neben der Spur, habe dem Unterricht nur schwer folgen können und nach der siebten bekam ich auch noch Herzrasen und total zittrig, sodass ich mich für den Airbrush-Kurs entschuldigen musste.
Ich habe einer Freundin versprochen zum Arzt zu gehen. "So lange wie das bei dir schon so geht, sind die Ursachen bestimmt schon physisch..."
Das ist durchaus möglich. Ich schraube sogar meine Jahresarbeit über Schlafstörungen und je mehr ich mich damit auseinander setzte, umso mehr wird mir bewusst, dass es bei schon ernst geworden ist.
Es belastet mich zur Zeit wirklich sehr.
Und wahrscheinlich bin ich auch selbst schuld daran oder zumindest mittlerweile.
Ich mache meinen Körper kaputt.
Ich habe soviel gelesen und weiß doch wie wichtig zum Beispiel bestimmte Vitamine für unseren Wach-Schlaf-Rhythmus sind. Und wo sollen die her kommen, bei meiner Ernährung...
Ich habe einmal gelesen, dass man an dem Verlust der Mineralstoffe, der durch das Erbrechen hervorgerufen wird, sterben kann.
Ich mache mich k a p u t t
Ich habe solche Angst vor Ärzten. Ich habe keine Ahnung warum. Meine letzte Impfung liegt Jahre zurück und ich habe mich immer gescheut. Das klingt vielleicht jetzt total bescheuert, aber ich bin viermal um das Gebäude herumgelaufen, bevor ich mich endlich getraut habe, es zu betreten. Vor der Tür hielt ich noch einmal inne und holte tief Luft, dachte, eigentlich willst du das gar nicht, du weißt woran es liegt, geh rein und es kommt raus, was soll es bringen, am Ende geben sie dir nur Schlaftabletten, bitte gebt mir keine Schlaftabletten.
Aber ich konnte mich überwinden und habe jetzt einen - Termin.
"Ist es sehr dringend? Vielleicht kann Sie diese Woche noch einschieben"
"Nein, nein.. Es hat Zeit"
Am 3.2. Was soll ich meiner Ärztin erzählen? ._.
___________________________________________
Ich habe heute auch viel zu viel gegessen, mein Bauch ist soo... voll. Aber ich versuche mich abzulenken. Ich mein, ich habe nichts gegessen, weshalb ich mich schlecht fühlen sollte. Eine Banane, einen Apfel, Vollkornbrötchen mit Magarine und Salat, ein Paar alte Vollkornkekse, gekochten Blumenkohl und vorhin eine Tomate. Ein vollkommen grüner Tag. Ich würde mich nicht so schlecht fühlen, hätte ich es über den Tag verteilt gegessen. Wohl zu wenig getrunken.
Tu dir endlich mal was Gutes
Tu dir endlich mal GUTES.
Sport habe ich heute auch ausgelassen.
54.6 waren es heute nach der Schule.
Die sind jetzt weg, aber das ist nicht schlimm.
Heute nicht.
XOXO
xAurora
Sonntag, 26. Januar 2014
»VIII - Etwas Ehrlichkeit
Du hattest gesagt, du würdest mit mir reden.
Du hattest gesagt, du würdest mir zuhören.
Du hattest gesagt, du würdest mir helfen.
Du sagst, ich wär dir nicht egal.
Du sagtest, es würde sich ändern.
Du sagtest, es täte dir leid.
Du sagtest, du hättest mich lieb.
Und fast hätte ich dir geglaubt.
Ich weiß nicht warum ich mir noch immer Hoffnungen mache,
obwohl ich doch weiß, dass ich enttäuscht werden würde.
Ich weiß nicht warum ich noch immer deinen Worten Glauben schenken mag,
obwohl ich weiß das jedes einzelne eine Lüge birgt.
Und ich weiß wirklich nicht, warum es mir immer noch so weh tut.
Du weißt es nicht und nichts wird sich ändern. Denn sagen kann ich es dir nicht. Sagen kann ich nichts. Es frisst mich auf und du weißt es nicht und du siehst es nicht und es interessiert dich nicht.
Denn alles, was du je zu mir sagtest, war eine Lüge.
Und alles, was ich je von dir wollte, war etwas Ehrlichkeit.
Du hattest gesagt, du würdest mir zuhören.
Du hattest gesagt, du würdest mir helfen.
Du sagst, ich wär dir nicht egal.
Du sagtest, es würde sich ändern.
Du sagtest, es täte dir leid.
Du sagtest, du hättest mich lieb.
Und fast hätte ich dir geglaubt.
Ich weiß nicht warum ich mir noch immer Hoffnungen mache,
obwohl ich doch weiß, dass ich enttäuscht werden würde.
Ich weiß nicht warum ich noch immer deinen Worten Glauben schenken mag,
obwohl ich weiß das jedes einzelne eine Lüge birgt.
Und ich weiß wirklich nicht, warum es mir immer noch so weh tut.
Du weißt es nicht und nichts wird sich ändern. Denn sagen kann ich es dir nicht. Sagen kann ich nichts. Es frisst mich auf und du weißt es nicht und du siehst es nicht und es interessiert dich nicht.
Denn alles, was du je zu mir sagtest, war eine Lüge.
Und alles, was ich je von dir wollte, war etwas Ehrlichkeit.
Samstag, 25. Januar 2014
»VII - 3 Tage
3 Tage habe ich es geschafft. Und länger nicht?
3 Tage war ich stark. Und dann so schwach?
3 verdammte Tage nur habe ich durchgehalten. Und dann war alles wie immer?
Es fing eigentlich bereits Donnerstag Nachmittag an
Ich hatte meine Mutter darum gebeten gehabt, das nächste Mal, wenn sie einkaufen geht vielleicht auch mal etwas für mich mitzubringen. Obst. Gemüse. Etwas, dass ich essen kann. Ohne Bedenken.
Ich erzähle ihr seit Monaten. Ich bin Vegetarier. Wer keine toten Tiere sehen kann, der isst auch kein Fleisch. Habe ihr gesagt, dass ich mich seit Wochen von Brot mit Magerine ernähre.
Der Kühlschrank = voll mit. Wurst.
Danke Mum. Danke, dass du es mir so leicht machst. Zu. H U N G E R N
Warum hungere ich auch? Ich hätte essen können, essen dürfen. Am Freitag. A. hatte sich bei TS. solche Mühe gemacht, hatte es mir mehrmals angeboten. Ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Seit Donnerstag Nachmittag nicht.
Doch ich hatte abgelehnt. Fühlte mich so gut. Ich habe V E R Z I C H T E T.
N E I N, gesagt. Einmal Nein gesagt.
Ich war so müde, kam um Acht nach Hause, stand kurz vor einem Tränenausbruch. Warum, mir ging es. Gut? sah den Berg an Zeitungen, der noch sortiert werden wollte. War so. Allein.
Laune < tiefer als tief
Bis um 12 habe ich die Zeitungen sortiert, und geweint. Warum habe ich geweint?
Heute früh konnte ich dann nicht mehr.
Mir tat alles weh, kaum aufgestanden, erstmal geweint. wollte schlafen oder sterben, beides gibt sich nicht viel.
Warum?
Draußen war es so kalt, so verdammt kalt. 4 Stunden war ich da draußen gewesen. Eingefroren, zittrig, hungrig und schwach.
Also habe ich gegessen. Endlich gegessen. Viel zu viel gegessen.
Und dann. Im Gefrierschrank hier oben fand ich ganz hintern versteckt.. Vanilleeis. Hier wird nämlich versteckt, vieles versteckt, Essen versteckt. 2 liter. Viel hatte nicht gefehlt. Jetzt ist es leer. Verschwunden. Im Abfluss. Roggenbrot und Vanilleeis und Magerine. Bis die Magensäure mit hoch kam.
Und. Es hatte sich. Gut. angefühlt.
Warum?
ICH WILL DAS NICHT!
WARUM MACH ICH DAS?!
Gleich danach ganz viel Sport gemacht. Musste mich bewegen. Wieder auf andere Gedanken kommen. Der Hinterkopf voll mit unerledigten Aufgaben.
War so müde. Alles tat mir weh. Den ganzen Tag.
54.5
Mittwoch, 22. Januar 2014
»VI - It's getting colder
8.22 Uhr
Schrecke aus dem Schlaf, glaube es sei Samstag, die Realität trifft mich.
Ich komme zu spät. Ganze zwei Stunden. Zu Spät.
"Na auch ausgeschlafen?", fragen sie lächelnd, als ich das Zimmer betrete.
_________
-"Fühlst du dich eigentlich gestresst?"
Ich habe die ganze letzte Woche lang kaum ein Auge zugetan, ich kann nicht aufhören darüber nach zu denken, was ich noch alles tun muss, ich habe die ganze Zeit Angst davor, ich könnte etwas vergessen haben, ich könnte es nicht schaffen, jede Nacht quälen mich die Gedanken über die Zukunft, meine Zukunft.
-"Schule ist manchmal etwas stressig, mit den ganzen Hausaufgaben, Arbeiten und so, aber ansonsten geht's."
________________
Ich bin kam in der Lage den heutigen tag zu bewerten, war er gut, war er schlecht?Heute hat es endlich einmal geschneit, ich habe mich richtig gefreut und das, obwohl ich Schnee und Kälte eigentlich verabscheue. Mir ist immer kalt, dann muss es doch nicht auch noch draußen kalt sein.
Doch nach so langer Zeit das Städtchen wieder in einer dünnen Denke aus weißen Eiskristallen zu betrachten, machte mich heute ganz schwärmerisch.
Ich war viel unterwegs gewesen. Ich mag Tage an denen ich nicht so lange in meinem Zimmer hocken muss. Ich hasse das das. Dies hier ist kein Zuhause für mich. Doch heute kam ich erst halb 6 nach Hause, passt
Kotzfreier Tag nr. 1 - GESCHAFFT
Ich habe mich heute bewusst nicht gewogen, vielleicht auch besser so, eigentlich nicht, doch schon gut so.
XOXO
xAurora
xAurora
Dienstag, 21. Januar 2014
»V - Du willst es? Ja! Nein! Vielleicht!?!
Ich wäre heute in der Schule beinahe in Tränen ausgebrochen. Nur beinahe, konnte es zurückhalten, verstecken. Was bin ich froh.
Ich hatte mir für dieses Schuljahr geschworen gehabt, nicht in der Schule zu weinen. Kein einzigstes Mal, welches ich bisher in den vergangenen Jahren noch nie geschafft hatte.Der Anlass? Ganz klar: Enttäuschung, die Enttäuschung über mich selbst, dem Den-Eigenen-Ansprüchen-Nicht-Gerecht-Kommen-Können, das eigene Versagen.
Wenigstens konnte ich heute meinen Vertrag als Zeitungsausträgerin verlängern, etwas positives. Ich hatte schon wirklich Angst gehabt ich könnte es doch nicht weiter machen. Ich brauche das Geld. Taschengeld gibt es keines, nicht für mich, hatte mich daran gewöhnt gehabt am Anfang des Monats wenigstens etwas zu bekommen. Das gab mir Sicherheit, ich konnte planen und investieren, aber vor allem gab es mir auch ein Gefühl der Eigenständigkeit, dem Nicht-Angewiesen-Seins. So wichtig im Leben, irgendwo zwischen Arbeit und HartzIV, was bin ich es leid.
Darauf gleich einmal eine FA. Dabei lief es am Montag so gut. SO GUT. Ich hatte 3 dünne Scheiben Zwiebelbrot mit halbfett Magerine, 3 aufgeschwätzte Stücken Schockette gegessen (Ich weiß, sie hat es nur gut gemeint), einen Moccachino (150ml) aus dem Automaten, eine Tasse schwarzen Kaffee (200 ml) und ansonsten nur grünen Tee und Wasser getrunken.
Und dann heute Nachmittag, wollte ich es nicht anders machen. Ich hatte mir wieder eine Scheibe Brot mit Magerine und dazu ein Ei (ohne Eigelb, dass ich gewürzt in der Mikrowelle zum gerinnen gebracht hatte) gemacht gehabt. Aber dann sah ich die Reste in den Topf Nudeln mit Tomatensouce, den meine Mutter für ihren Lover und meine kleine Schwester zum Mittag gemacht hatte. Eine Nudel, man darf mal kosten, zwei Nudeln, sind schon drinnen, dann, DEN GANZEN REST. Und ich konnte mich nicht mehr bremsen, versuchte, scheiterte, schlang einfach alles was sich finden ließ in mich hinein. NOCH SCHNELLER, WARUM ERST KAUEN?!? - Ich platze - Jetzt behalte es auch drinnen, du eklige Kuh!- Ich kann nicht! - Du musst! - Ich werd' noch fetter! - DU MUSSTE! - ICH KANN'S NICHT!
An sich kann meine Zahnbürste nicht mehr Zahnbürste nennen...
Ich will abnehmen. Ja.
Aber nicht mehr speien. Nie wieder.
Ich brauche wieder mehr Disziplin, mehr Selbstbeherrschung. Wo ist sie hin?
Warum mach ich das?
Ich muss mehr Sport machen. Auf jeden Fall.
Aber nicht so viel essen. Unter gar keinen Umständen.
Ich darf den Mut nicht verlieren und muss weiter an meine Ziele halten. Sonst schaff ich nie etwas.
Ab heute zähle ich die Tage, an denen ich nicht speie.
Neue Pläne müssen her, neue Regeln.
54.7 kg
XOXO
xAurora
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| (Eine bereits etwas ältere Zeichnung von mir - noch immer der selbe Trott-) |
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